Über uns

Leben und Arbeiten im Einklang mit der Natur

„Jeder bringt ein, was er besonders gut kann.“ So funktioniert der Biohof Fischer. Als Familienbetrieb muss man – wie auch in einem anderen Unternehmen – flexibel sein und sich gegenseitig aushelfen. Von Kindheit an ist man mit einem Familienbetrieb verwurzelt. Das bedeutet für uns: Aufwachsen mit der Natur und Kontakt zu unseren Kunden.
Privates und Betriebliches sind vermischt, was Toleranz, Zeitmanagement und ein erhöhtes Maß an Kommunikation erfordert. Die Brüder Lorenz und Viktor arbeiten eng mit ihren Eltern Rudolf und Anna Maria zusammen, wobei Lorenz den Obstbau und Viktor den Weinbau über hat. Die Schwestern Juliane und Helene helfen vor allem in Spitzenzeit dort aus, wo sie gerade gebraucht werden.

Regionalität und Vielfalt

Zwar finden die Fischer-Produkte ihren Weg auch ins ferne Tirol, ins noch ferner Schweden und ins nahe Wien und noch nähere Waldviertel, die Regionalität ist aber durch den täglichen Ab-Hof-Verkauf vorrangig.
„Die Vielfalt spielt eine große Rolle für unseren Biohof. Das betrifft sowohl die Produktpalette als auch die Vielfalt in den Wein- und Obstgärten“, so Viktor Fischer. „Wir sind überzeugt davon, dass die Produktion von Lebensmitteln die Natur nicht aus dem Gleichgewicht bringen soll. Wichtig ist, dass man im harmonischen Einklang mit der Umwelt und den Gegebenheiten arbeitet“, fügt der Jungwinzer hinzu. „Zwischen den Zeilen darf bei uns eine möglichst große Pflanzenvielfalt wachsen, unser Schafe setzen wir dort als natürliche Rasenmäher ein“, ergänzt Obstbauer Lorenz Fischer.

Aus der Tradition gewachsen

Der Familienbetrieb besteht bereits seit Generationen. Von der ursprünglich gemischten Landwirtschaft ging Rudolf Fischer im Jahr 1981 zum Obst- und Weinbau über. Als Betrieb mittlerer Größe haben sich die Fischers auf Tafelobst, die Produktion von Säften und Nektaren und auf Weinbau spezialisiert.

Verantwortungsvoll im Umgang mit den Ressourcen

„Der gesunde Boden ist die Basis für unsere Bewirtschaftung. Mit selbsthergestelltem Kompost wird die Lebendigkeit im Boden gefördert. So werden die Pflanzen widerstandsfähiger“, erklärt Lorenz das ganzheitliche Konzept. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird die Natur in ihren ursprünglichen Kreisläufen unterstützt. „Bio könnte bei uns auch für ‚Boden, Ideen und Organisation‘ stehen“, wirft Viktor ein.
Das bedeutet in der Praxis: Kräutertees statt chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel sowie die Förderung der Nützlinge und Mikroorganismen. Generell steht der Betrieb auch für die Verantwortung gegenüber zukünftiger Generationen. Das Haushalten mit den Ressourcen Wasser, Luft und Boden muss verantwortungsvoll und nicht kurzsichtig gedacht sein. Bei einem vernünftigen Umgang mit der Umwelt schmeckt einem auch besser, was uns die Natur schenkt.

©Juliane Fischer/ Johannes Gold